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Irmgard Heckner

Irmgard Heckner wurde am 21. März 1952 in Borken geboren als drittes Kind von fünf Kindern und als einziges Mädchen. Wie es der damaligen Zeit entsprach, war damit ihr Weg seitens der Eltern klar vorgezeichnet. Frauen gehörten zur damaligen Zeit in die Küche, also hatte sie einen klar vorgezeichneten hauswirtschaftlichen Weg zu gehen. Für künstlerische Ambitionen war also zunächst einmal kein Raum.
Kreatives Talent ist aber auf Dauer nicht aufzuhalten. In den Jahren danach hat Irmgard Heckner sich mit allen möglichen Werkstoffen beschäftigt. Ihre kreative Palette reicht hier über Tiffany-Arbeiten, Schneider-Arbeiten und der kreativen Ausgestaltung der Wohnung bis hin zu Keramikarbeiten.
Heute lebt sie mit ihrer Familie in Korschenbroich, einer kleinen Stadt zwischen Neuss und Mönchengladbach. Sie ist in zweiter Ehe verheiratet mit ihrem Mann Michael, der ihren künstlerischen Weg begleitet und u.a. für die Homepage verantwortlich ist. Zusammen haben die beiden drei Mädchen.
Im gemeinsam bewohnten Haus arbeitet die Künstlerin auch an ihren Skulpturen.

Die ersten Inspirationen stammen von meiner Tante Käthe. Sie fertigte Mosaiken, Silberschmuck und Bilder auf Japan-Papier. Schon in frühester Kindheit wurde ich also mit Kunst konfrontiert und durfte ihr helfen. Nach einer langen Pause beschäftigte ich mich dann mit Stoffen und Stoffgestaltung. Hier ist ein großes Sortiment von Kleidern und Kleidungsstücken entstanden, die ich teilweise noch heute gern und oft trage und die mir immer wieder anerkennende Bemerkungen eintragen.
Etwa im Jahre 1972 erlebte ich eine erste Ausstellung von Bruno Bruni, dessen grazile Erotik mich gleich faszinierte und mich noch bis heute begleitet. Hier wurde der eigentliche Funke entzündet, eines Tages selbst sanfte Erotik künstlerisch darzustellen.
Seit dem Jahr 1977 gestalte ich Glasarbeiten nach der Tiffany-Technik. Auch hier sind einige interessante Stücke entstanden, u.a. Windlichter, die im Sommer meinen Garten zieren.
Die erste Faszination für das Medium "Ton" erlebte ich im Jahre 1993, als ich zusammen mit einer lieben Freundin unter Anleitung die ersten Gebrauchskeramiken entwarf und fertigte. Ton liegt mir als Werkstoff so sehr, dass alle anderen Materialien inzwischen dahinter zurückstehen müssen. Über Jahre hinweg blieb ich bei der Gebrauchskeramik in Aufbautechnik, bis es mich im Jahr 2003 einfach reizte, in einem Workshop eine neue Welt zu entdecken.
In dieser neuen Welt kann ich meinen Sinn für Erotik und menschliche Körper und Formen mit der Faszination am Werkstoff "Ton" verbinden. Und damit habe ich hier nun "meinen Weg" gefunden, den ich konsequent weiter gehen werde. Und so ist zur Darstellung meiner Werke diese Homepage "Aktskulpturen" entstanden.
 

Korschenbroich - Tümpsend 36
Telefon 02166/1360932 Web www.aktskulpturen.de

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Schriftzug: Arbeitsplatz Kunst - Offene Ateliers 2012