Gabriela Drees-Holz

< Gabriela Drees-Holz >


Kunstinteresse und Kunstschaffen begleitet die BBK-Künstlerin Gabriela Drees-Holz ihr gesamtes Leben, aber erst 2000 beginnt sie ernsthaft zu malen und zu zeichnen. Die professionelle Basis für Ihr Kunstschaffen legt sie u.a. im berufsbegleitenden Kunststudium (2008-12) an der Alanus Hochschule. (Werkstatt) Seither steht die Objekt-, Installations- und Textilkunst und seit 4 Jahren auch die Keramik im Vordergrund.

2015 verabschiedet sie sich nach 37 Jahren von der Schule (wo sie Deutsch, Spanisch und Erdkunde unterrichtet hat), um sich ausschließlich ihrem geliebten „Berufungsberuf“ zu widmen.

Basis ihrer Arbeiten ist der Dialog zwischen Tradition und Moderne, zwischen Alt und Neu: zwischen alten Objekten und ihrer eigenen jeweils aktuellen Formensprache und Themenstellung. Beeindruckend, wie viele Menschen ihr ausrangierte Dinge schenken, angefangen bei alten Musikinstrumenten, Schaufensterpuppen, Uhren, Stoffen, Wolle, Knöpfen bis hin zu gebrauchten Aluminium-Kaffee-Kapseln. Neben dem neu entdeckten Material des Tapes steht die Arbeit mit diesen Kapseln steht zur Zeit im Vordergrund. Damit fließen wieder Themen ihres „ersten“ Lebens ein, die Kapselarbeiten der Geographin sind ökologisch ausgerichtet, die Germanistin und Philosophin „tobt“ sich v.a. mit Textilarbeiten zum Thema „Zeit und Raum“ aus, große Fädeninstallationen thematisieren die globale Verwobenheit.

2012 gründet sie das Kunsthaus Dreho, was sie seither leitet. Dort finden Kunstausstellungen statt, aber auch kleine Konzerte und Lesungen. Im Rahmen von inzwischen auch internationalen Gruppenausstellungen präsentiert sie sich dort auch mit einigen größeren Installationen. Bemerkenswert 2019 die Installation „Dementia Capselentia“. Ein vergifteter „Wald“ wird nach und nach von Kaffee-Kapseln überwuchert. Aus diesem Kapselmeer wiederum erwächst eine kapselbedeckte schöne schlanke Dame – leider mit einem dementen Gesichtsausdruck als Folge einer Aluminiumvergiftung.

Ab 2017 erfolgt ihr Sprung über Deutschlands Grenzen, sie wird eingeladen, in eigenem Stand auf den Kunstmessen in Amsterdam (2019) und Eindhoven (2020) auszustellen. Die geplante Beteiligung bei der Kunstmesse in New York wird dank Corona auf Ende 2021 verschoben.

2020 zerplatzen viele Ausstellungspläne, lediglich nach Venedig und London kann sie ihre Textilbilder schicken. Ansonsten ist es ein Jahr konzentrierten Kunstschaffens und erstmaliger digitaler Ausstellungsbeteiligungen weltweit. (Florenz, Barcelona, Zürich, London, China/Frankreich) Jetzt hat die New Yorker Gallery Artifact sie für 2023 zu einer Einzelausstellung in ihren Räumen eingeladen.

Außerdem bekommt sie Anerkennung in Form von inzwischen 7 Preisen, z.B. Ernennung zum „Artist of the Year 2020“ mit Aufnahme in das Kunstbuch „World of Art 2020“, 3. Preis der Gallery Velorose in London, den Prize for Hope des Palm Awards, das Finalist Certificate zu Covid Dreams von Artavita, das Finalist Certificate der Gallery Grey Cube (Landscapes) 2021

Inzwischen gibt es auch mehrere Videos zu ihrer Kunst, erwähnt seien hier „Art created during the shutdown“, „Zeit und Raum“ und „Dirigat der Sinne“, alle bei Youtube einsehbar.

Außerdem hat sie jeweils zu einzelnen Sequenzen inzwischen 7 Kataloge erstellt.